Aufzeichnung vom Mittwoch, 20. Mai 2026 | Symposium Zukunft Wärme | Sprache: Deutsch | Länge: 16:39 .
Die Potenzialstudie zur Flusswärmenutzung in Hessen untersucht die Möglichkeiten zur Wärmeentnahme aus Fließgewässern und Abwassersystemen. Wesentlicher Bestandteil der Analyse sind die neuen Inhalte, einschließlich der Simulation von Wärmeentzug mit Wärmepumpen und deren Einfluss auf die Gewässertemperatur. Die Studie hat die Wärmeentzugspotenziale aus Fließgewässern und Abwasser ermittelt und für 144 Kommunen eine Tagesauflösung der Daten vorgenommen. Die Berücksichtigung ökologischer Richtlinien und saisonaler Einschränkungen erhöht die Genauigkeit der Potenzialabschätzung. Es zeigt sich, dass in 17 % der betroffenen Kommunen, insbesondere in FFH- und Natura-2000-Gebieten, keine Wärmenutzung möglich ist. Über 111 TWh potenzieller Wärmeentzug pro Jahr wurde insgesamt in Hessen ermittelt, wobei der Rhein und der Main die höchsten Werte aufweisen. In der Analyse wurden auch spezifische Flussabschnitte wie der Nidda untersucht und die Energiebilanzen sowie Temperaturprofile systematisch ausgewertet.
Automatisierte Zusammenfassung durch AI Conver
Sprecher
Joachim Sieglar
wiss. Mitarbeiter
Universität Kassel
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