Direktvermarktung und warum wir sie brauchen

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Aufzeichnung von Dienstag, 23. Juni 2026 | The smarter E Europe Exhibition Program 2026 | Sprache: Deutsch | Länge: 10:19 .

Herausforderungen und Lösungen im deutschen Energiesektor

Die Direktvermarktung spielt eine entscheidende Rolle im deutschen Energiemarkt, insbesondere angesichts der zunehmenden Nutzung von Solar- und Speichersystemen. Es besteht die Notwendigkeit, Einspeisevergütungen zu reformieren, da unregulierte Einspeisungen zu Netzüberlastungen führen. Das Potenzial zur Integration ungenutzter Speicherlösungen, wie 20 Gigawatt in Haushalten, muss besser ausgeschöpft werden, um die Flexibilität im Strommarkt zu erhöhen. Künstliche Intelligenz kann dabei helfen, neue Lösungen zu entwickeln, um den Energiebedarf zu decken. Die Einführung von Smart Metern und dynamischen Lastenprofilen ist unerlässlich für die Teilnahme am Strommarkt, die jedoch durch Wissenslücken und unzureichende Kooperation seitens der Verteilnetzbetreiber gefährdet ist. Zudem zeigen Kunden eine große Frustration, da viele die Vorteile der Direktvermarktung nicht umfassend verstehen und sich nach Alternativen zur Einspeisevergütung sehnen. Um einen Transfer zu ermöglichen, sollte ein Mittelweg gefunden werden, der sowohl bestehende Kunden als auch Neubesteller unterstützt. Abschließend gilt es, die Herausforderungen durch bessere Aufklärung und gemeinsam entwickelte Standards zu adressieren.

Automatisierte Zusammenfassung durch AI Conver

Sprecherin

Sophia Rödiger
Chief Marketing Officer
1KOMMA5° GmbH

Mit dem EEG 2027 wird die sonstige Direktvermarktung als Vermarktungsform für alle Anlagen unter 25kW voraussichtlich zum Standard. Ein zentraler Baustein wird dafür die Marktintegration von Speichern und Ladepunkten (MiSpeL). Insbesondere Speicher und Ladeinfrastruktur soll aktiv in dem Markt eingebunden werden. Ziel ist es Flexibilität zu vergüten. Speicher laden Strom bevorzugt in Phasen niedriger Preise und speisen ihn bei Knappheit wieder ein. Ladepunkte und Verbraucher verschieben ihren Bedarf gezielt, um Solarspitzen zu nutzen und Dunkelflauten abzufedern. Damit wird das EEG 2027 zum Lenkungsinstrument für Systemstabilität, nicht mehr nur zum Ausbauprogramm.

Weitere Vorträge aus dieser Session:

Sprecherin

Flavia Röhrs
Senior Referentin dezentrale Erzeugung
Bundesverband Neue Energiewirtschaft e.V.

Zum Vortrag

Sprecherin

Lisa Strippchen
Senior Expertin Erneuerbare Energien
Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

Zum Vortrag

Sprecherin

Anne Bicking
CEO
gridX GmbH

Zum Vortrag

Zum Vortrag

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