Podiumsdiskussion

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Aufzeichnung von Dienstag, 23. Juni 2026 | The smarter E Europe Exhibition Program 2026 | Sprache: Deutsch | Länge: 23:33 .

Optimismus und Herausforderungen der Energiewende und Direktvermarktung

Der Wechsel von der EEG-Hängematte zur Direktvermarktung umfasst 30 Schritte, deren Dauer je nach Verteilnetzbetreiber variiert. Der Prozess kann von zwei Monaten bis Jahren dauern, insbesondere für Pionierkunden. Fast 90 Prozent der Fälle laufen mittlerweile reibungslos, doch komplexe Fälle werden oft durch kleine Dateneingabefehler verzögert. Unternehmen stehen unter Druck, die Ressourcen für Projekte sinnvoll zu nutzen, wobei eine Zusammenarbeit zwischen Abteilungen nötig ist. In Bezug auf Effizienz und Flexibilität wird betont, dass Anreize für kleine Photovoltaikanlagen nötig sind, um die Prozesse zu optimieren und Digitalisierung voranzutreiben. Ein einheitliches Vorgehen der Verteilnetzbetreiber soll Verwirrung vermeiden und die Kundenzufriedenheit fördern. Die Diskussion um Einspeisevergütungen verdeutlicht die Herausforderungen, die mit der Komplexität des Systems verbunden sind, sowie den Bedarf an klaren Strukturen und Verantwortlichkeiten. Zukünftige Entwicklungen im Bereich der Flexibilität werden als entscheidend erachtet, um eine nahtlose Integration der Systeme zu gewährleisten.

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Mit dem EEG 2027 wird die sonstige Direktvermarktung als Vermarktungsform für alle Anlagen unter 25kW voraussichtlich zum Standard. Ein zentraler Baustein wird dafür die Marktintegration von Speichern und Ladepunkten (MiSpeL). Insbesondere Speicher und Ladeinfrastruktur soll aktiv in dem Markt eingebunden werden. Ziel ist es Flexibilität zu vergüten. Speicher laden Strom bevorzugt in Phasen niedriger Preise und speisen ihn bei Knappheit wieder ein. Ladepunkte und Verbraucher verschieben ihren Bedarf gezielt, um Solarspitzen zu nutzen und Dunkelflauten abzufedern. Damit wird das EEG 2027 zum Lenkungsinstrument für Systemstabilität, nicht mehr nur zum Ausbauprogramm.

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